Loslassen, ohne zu vergessen.
Dinge Erinnerungen Dokumente
Was darf gehen? Was darf bleiben?

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Du trauerst um einen geliebten Menschen?
Hast du vor kurzem einen Menschen verloren, der dir sehr wichtig war?
In den ersten Tagen und Wochen gab es unendlich viel zu organisieren. Viele Entscheidungen mussten getroffen werden. Familie, Freunde und Bekannte waren da, haben geholfen und dich unterstützt.
Und Du? Du hast einfach nur funktioniert.
Doch irgendwann kehrt der Alltag zurück.
Du sitzt zu Hause und plötzlich sind sie überall. Die vielen Dinge mit Erinnerungen.
Die Jacke an der Garderobe. Die Tasse im Schrank. Die Bücher im Regal. Die Schublade voller Erinnerungen.
Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte.
Vielleicht spürst du, dass du manches loslassen möchtest. Gleichzeitig hast du Angst, damit auch den Menschen oder eure gemeinsame Zeit zu vergessen. Dabei geht es dir eigentlich nur darum, wieder mehr Platz für dein eigenes Leben zu schaffen.
Doch genau das fällt oft unglaublich schwer.
Kennst du diese Gedanken?
Das kann ich doch nicht einfach weggeben.
Was würde er oder sie darüber denken?
Verliere ich damit auch die Erinnerung?
Was, wenn ich es später bereue?
Wo fange ich nur an?
Ich möchte meine Familie und Freunde damit nicht belasten.

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Loslassen bedeutet nicht vergessen.
Erinnerungen bleiben. Liebe bleibt.
Manchmal hilft es, wenn jemand von außen da ist.
Neutral, empathisch und ohne zu urteilen.
Stell dir vor, du könntest tauschen.

Von Traurigkeit und Überforderung
zu mehr innerem Frieden und Überblick.
Von Erinnerungen in Dingen festhalten zu müssen
zu Erinnerungen, die ihren Platz im Herzen haben.
Von dem Gefühl, festzustecken
zu einem neuen Wohlgefühl in deinem Zuhause.
Von schlechtem Gewissen beim Loslassen
zu der Gewissheit, die gemeinsame Zeit zu bewahren.
Von allein mit dieser Aufgabe zu sein
zu einfühlsamer Begleitung an deiner Seite.
Hallo, ich bin Tanja
